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Die Rubrik „Zeitungsentchen“ – ein leider notwendiger Raum zur Aufklärung von Ungenauigkeiten, Missverständlichem und Absurditäten in der Berichterstattung über unsere Initiative und Aktivitäten.
http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/?dig=2009%2F08%2F08%2Fa0080&cHash=bf6334e542 taz, 08.08.09 Bootsausflug mit Botschaft MEDIASPREE Immer Sonntags bietet ein Bündnis Protesttouren auf der Spree an Die Transparente flattern an der Ufermole vor der Bar 25, am Yaam, an der Glasfassade des Clubs Spindler & Klatt. "Dieses Objekt ist akut gefährdet!" steht darauf (...) "Es geht uns darum, die Vielfalt hier zu erhalten", sagt Wilko Schrot, Sprecher des Megaspree-Bündnisses. Deshalb seien schicke Clubs wie Spindler & Klatt ebenso Teil des Bündnisses wie der Wagenplatz Schwarzer Kanal. Richtigstellung: Das Megaspree-Bündnis ist zwar riesig, aber ausgerechnet die genannten Akteure sind nicht Teil dessen. Und ein Transparent flatterte nicht an der (nicht vorhandenen Glasfassade) von Spindler+Klatt, weil dort keins aufgehängt wurde. Bei soviel journalistischer Ungenauigkeit (trotz persönlicher Anwesenheit der Redakteurin) möchten wir das Megaspree-Bündnis mit der Richtigstellung auf unserer Webseite unterstützen und mahnen die taz zu verantwortungsbewusster Berichterstattung. ------------------------------------------------------ Tagesspiegel-Interview mit Senatorin Ingeborg Junge-Reyer vom 13.07.2009 http://www.tagesspiegel.de/berlin/Stadtentwicklung-Junge-Reyer-Kreuzberg-Friedrichshain;art270,2846230 "Niemand wird ins Randgebiet verdrängt" Frage: Trotzdem sind die Widerstände gegen Ihre Politik groß. Nehmen Sie die Menschen mit, die dort andere Ziele verfolgen? Antwort: Aber selbstverständlich nehme ich sie mit. Nehmen Sie „Mediaspree versenken!“, die Initiative kommt von selbst zu unseren Veranstaltungen. Wir reden miteinander. Die Mitglieder der Bürgerinitiative sind inzwischen Teil des stadtpolitischen Diskussionsestablishments. Klarstellung: In der Kaffeepause einer Veranstaltung kann man mit Frau Junge Reyer zwar kurz reden, bevor sie sich wegdreht. Aber wir warten seit gut 1 ½ Jahren auf einen Termin mit ihr, den wir hochoffiziell erbeten haben. Auch auf einen Gesprächstermin mit Senatsbaudirektorin: Regula Lüscher warten wir schon viele Monate. Das ist die übliche Gesprächskultur in Berlin, mit "Estabishment" hat das wenig zu tun... ---------------------------------------------------- Zeit-Online-Interview mit Juval Dieziger (Mitbetreiber der Bar 25) 13.07.2009 http://www.zeit.de/online/2009/29/mediaspree-berlin
Mediaspree – Streit um das Berliner Spreeufer. Juval Dieziger „Im Unterschied (fälschlich zitiert "Gegensatz") zu Mediaspree Versenken! sind wir angetreten und wollen eine Zukunftsvision erschaffen. Wir wollen aufzeigen … dass man einen Spreeraum gestalten könnte, der in der Zukunft eine noch viel größere Strahlkraft hat als Beton, Glas und Stahl“ Richtigstellung: Der Unterschied ist sicherlich nur ein stressbedingter Ausrutscher des hochgeschätzten Juval Dietziger – nicht nur, weil Mediaspree Versenken! ein nicht unwesentlicher Teil des Bündnisses ist, sondern vor allem, weil wir mit dem Bürgerentscheid den Rahmenplan für eine Zukunftsvision zur Abstimmung gestellt haben. Und der bedeutet nicht Beton, Glas und Stahl sondern ein Spreeufer für alle und viel Gestaltungsraum, den wir gemeinsam unter Einbeziehung möglichst vieler nutzen sollten. ---------------------------------------------------------------- http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/auf-zu-neuen-ufern/ taz, 10.07.09 Auf zu neuen Ufern!
"Abgesehen davon sieht Joost jede Menge Erfolge, auch außerhalb des Ausschusses: "Der Verkauf der landeseigenen Grundstücke ist gestoppt worden. Der Verein Mediaspree, der durch Öffentlichkeitsarbeit Investoren ins Gebiet locken sollte, ist versenkt. Das Planwerk Innenstadt wird überarbeitet." (...) Bei genauerem Betrachten sind die Erfolge, die Joost nennt, allerdings gar keine: Den Verkaufsstopp der landeseigenen Grundstücke hat die BVV vom Senat zwar gefordert, auf einen entsprechenden Brief des Bezirksamt hat Wirtschaftssenator Harald Wolf (Linke) jedoch nie reagiert - und der damalige Finanzsenator Thilo Sarrazin (SPD) hat ausrichten lassen, er sehe sich in keinster Weise veranlasst, das zu tun. Dass die öffentlichen Mittel zur Unterstützung des Investorenvereins Mediaspree Ende 2008 auslaufen, war schon beschlossen, als gerade die ersten Stimmen für den Bürgerentscheid gesammelt wurden. Und bei der Überarbeitung des Planwerks Innenstadt, jenem überholten Entwicklungsplan für Berlin, spielt das Spreeufer in Friedrichshain und Kreuzberg nur eine untergeordnete Rolle." Richtigstellung: Verkauf landeseigener Grundstücke: Bilden wir uns das nur ein, dass das Bieterverfahren der Behala für das große Dämmisol-Grundstück wegen des Bürgerentscheides gestoppt wurde? Oder dass die laut Behala „unterschriftsreifen Kaufverträge“ für die letzten Parzellen im Osthafen bisher nicht abgeschlossen wurden? Auf der anderen Seite ist das Kaufinteresse potentieller Eigentümer inmitten des „Minenfeldes“ Mediaspree (Versenken!) nicht gerade groß. Von den blöden Sprüchen eines Ex-Finanzsenators lassen wir uns weniger beeindrucken als die taz. Mediaspree e.V.: Die Streichung der Landeszuschüsse für den Verein hat vielleicht schon ein bisschen mehr mit unserer Kampagne zu tun als dargestellt. Immerhin lief diese zum Zeitpunkt des Beschlusses schon bald zwei Jahre und der Bürgerentscheid warf seine Schatten auf das Projekt voraus. Dass die Planwerkänderung das Mediaspreegebiet weitgehend ignorieren wird kann man zwar herbei schreiben, das heißt aber noch lange nicht, dass das so kommt. Aufzugeben bevor der Prozess angefangen hat, hat noch nie geholfen. "Ein Teil der Aktiven, vor allem die Mitglieder der AG SpreepiratInnen, beschäftigt sich mit der Mietentwicklung, der Wohnsituation in den Bezirken. Die Gruppe um Joost befasst sich mit Kultur, mit Zwischennutzungen - mit Megaspree." Richtigstellung: Mitnichten wäre das richtig charakterisiert. Wir waren noch nie eine Strandbarinitiative und versenken Mediaspree auch durch die Entwicklung von Alternativen – der Bürgerentscheid ist eine solche. Und in unserer Arbeit im Sonderausschuss geht es um den Versuch einer alternativen Stadtentwicklung an der Spree und im Kiez – und einer besseren Planungskultur. Insofern ist es Blödsinn uns auf Zwischennutzungen zu reduzieren. ----------------------------------------------------------------- BERLINER ABENDBLATT 28. März 2009 Doch keine Grünanlage Zum Kompromiss zwischen Senat und Bezirk (Maria am Ostbahnhof) Gleichzeitig schließt sich die Initiative dem Kompromiss an. "Um das öffentliche Interesse zu wahren", wie Joost sagt. Aber was bleibt ihm auch übrig, wenn er im Sonderausschuss noch etwas bewegen will? Richtigstellung: Wir bringen erstmals einen Kompromissvorschlag ein, der Senatsplanung schliessen wir uns aber keinesfalls a. Es wäre auch widersinnig, dadurch etwas bewegen zu wollen, indem man sich irgendwelchen faulen Kompromissen anschließt... --------------------------------------------------------- BZ, 21.03.09 http://www.bz-berlin.de/archiv/die-o2-world-beweist-wie-absurd-der-protest-gegen-die-mediaspree-ist-article392778.html Die O2-World beweist, wie absurd der Protest gegen die Mediaspree ist "Arbeiten Sie gerne hier?" Ja, klar, aber sie will nicht in der Zeitung stehen, denn es gibt ja noch die Leute von "Mediaspree versenken". Mit denen kann man in Konflikt geraten, wenn man in der O2-World arbeitet ... Richtigstellung: Nicht die Menschen, die in der „O2-World“ arbeiten stehen in der Kritik, sondern deren schlechte Arbeitsbedingungen, von denen wir gelegentlich hören. Das ist ein fundamentaler Unterschied... Per Volksabstimmung mit einer Wahlbeteiligung von nur 19,1 Prozent wurden (die Mediaspreepläne) blockiert. Dafür hatte die Gruppe "Mediaspree versenken" gesorgt, ein spießiger Verein altlinker Kleinbürger, der sich gegen alles Neue stemmt. Richtigstellung: Völliger Blödsinn und typisch Schmieren-Hetze! ---------------------------------------------------------- Taz, 11.03.09 http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/tauziehen-um-die-flussufer/ Tauziehen um die Flussufer Der "Mediaspree versenken"-Vorsitzende Carsten Joost betont hingegen stets, keine Alternative zum Verhandlungsweg zu sehen. Der demonstrationsfreudige Teil der Gruppe, die im Sommer noch gern bei Schlauchboot- und Besetzungskampagnen mitmischten, kümmert sich inzwischen lieber um den Protest gegen den Ausbau der Autobahn 100. Richtigstellung: Wir haben keine Vorsitzenden und sehen im Bürgerentscheid einen klaren Verhandlungsauftrag zur Umsetzung der Ziele. Der „demonstrationsfreudige Teil der Gruppe“ ist nach wie vor identisch mit den „Verhandlern“ im Sonderausschuss plus der Gruppe und umgegehrt. Warum machen die Medien immer aus allem eine „Räuberpistole“? Dass wir den Protest gegen die Verlängerung der A100 unterstützen ist für uns eine Selbstverständlichkeit: es ist ein historischer Fehler, die Fortführung des Autobahnrings in den Ostteil zu beginnen. --------------------------------------------------- http://de.indymedia.org/2009/01/240710.shtml Indymedia, 31.01.09 Veranstaltung zu steigenden Mieten Eine Kampagne, die so hoffnungsvoll begann wie "MediaSpree versenken", droht, auch und gerade u.a., weil es keine inhaltliche, gemeinsame Basis gibt, im Gerangel eines Sonderausschusses sich selbst zu begraben. Richtigstellung: Auch wenn vielerorts der Eindruck geschürt wird, im Sonderausschuss Spreeraum würde nur Gerangel stattfinden und alles wäre kurz vor dem Kollaps, können wir dazu nur sagen: das ist völliger Unsinn. Wir haben nie erwartet, dass der Sonderausschuss zu sofortigen Planungsänderungen führen würde. Es läuft erwartungsgemäß so, dass wir für jedes Grundstück konkrete Vorschläge auf den Weg (zum Senat) bringen. Das macht den Bürgerentscheid umsetzbar. Der Senat vollzieht nun die Anpassung der planerischen Leitbilder – vom Timing her bemerkenswert und eine hervorragende Gelegenheit, sich einzumischen. Es fehlt uns auch nicht die gemeinsame Basis, im Gegenteil: nach dem crashigen Jahresanfang sind wir inhaltlich, personell und von der Motivation besser als lange zuvor aufgestellt. Auch planen wir für das Frühjahr wieder ziemlich ungewöhnliche Aktionen... -------------------------------------- MieterEcho 332/Februar 2009: Mediaspree: Versenken oder verbessern? http://bmgev.de/mieterecho/332/13-mediaspree-buc.html Dass die Initiative mittlerweile auf die streng betriebswirtschaftlich ausgerichteten Berliner Wohnungsbaugesellschaften und auf Baugruppen aus dem wohlsituierten Mittelstand hofft, wie es auch bei einer Podiumsveranstaltung im Dezember 2008 deutlich wurde, ist vor dem Hintergrund ihrer ursprünglichen Forderungen recht erstaunlich. Denn solch hochwertiger Wohnraum würde, in welcher Form auch immer, zum Ausschluss der Öffentlichkeit an den Spreeufern führen und damit ein „Spreeufer für alle“ unmöglich machen. Richtigstellung: Dass wir einen „echten“ sozialen Wohnungsbau fordern sowie wirksame Mietobergrenzen lässt der Artikel aus unerfindlichen Gründen aus. Aber auch Wohnungsbaugesellschaften und Baugruppen sollten Elemente einer alternativen Stadtentwicklung sein, weil sie weitgehend bzw. gänzlich ohne Profitinteressen in der Lage sind zu bauen. Dabei sind modellhafte und sozial orientierte Projekte das Ziel und nicht der Dienst nach Vorschrift. Warum eine Bebauung jenseits des 50-Meter-Mindestabstands an der Spree einen Ausschluss der Öffentlichkeit zur Folge hätte bleibt dabei das Geheimnis des Autors. Joost sieht ohnehin in allen Kritiker/innen der Ausschussarbeit „Durchgeknallte“ am Werk, die gemeinsame Sache mit Investor/innen und „bestimmten Parteien“ machten. Dabei bedient sich Joost selbst fragwürdiger Mittel: So entschuldigte er sich schriftlich bei Investorenvertretern für ein kritisches Transparent, welches Mitglieder der Initiative während einer Ausschusssitzung entrollt hatten. Richtigstellung: Weder wurden die RadikalkritikerInnen als durchgeknallt bezeichnet noch wurde eine Zusammenarbeit mit Investoren und Parteien unterstellt. Nur leider läuft ein möglicher Kleinkrieg zwischen „Realos“ und „Fundies“ darauf hinaus, dass sich Investoren und bestimmte Parteien mal wieder über die Linke totlachen. Bezüglich eines Transparentes „Weg mit der Scheißhalle“ wurde lediglich richtiggestellt, dass dies ein Publikumsbeitrag war – einige der Investorenvertreter haben dies als Position der Gruppe missverstanden. Wir sind der Meinung, dass mit der Forderung, die „O2-World“ wieder abzureißen, Mediaspree sicherlich nicht versenkt wird. Bei einer Sitzung der Initiative ging er einen Kritiker sogar körperlich an. Der Konflikt innerhalb der Gruppe der Mediaspreegegner/innen erreichte damit einen ersten Höhepunkt. Es fragt sich nur, was letztendlich versinkt – die Mediaspree oder deren Gegner/innen. Dazu: Eine Eskalation auf einem Gruppentreffen, die zu einer Gewaltandrohung führte wird nunmehr für eine Kampagne gegen Carsten Joost und unsere Ausschussarbeit benutzt. Dieser interne Vorfall ist Gegenstand einer Erklärung, die landauf und landab verstreut wird, in der sein voller Name im Zusammenhang mit einem körperlichen Angriff genannt wird. Dass sich der Autor des Mieterecho-Artikel im engsten Umfeld des ausgetretenen Deputierten befindet und sich ähnlich wie viele RadikalkriterInnen das baldige Scheitern des Bürgerentscheides wünscht, liest sich in und zwischen den Zeilen. Dieser Umgang mit dem Bürgerwillen ist insgesamt höchst bedauerlich. ---------------------------- http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news8403379.html RBB - Städtebau - 29.12.2008 Joost: Mediaspree-Umplanung geht voran Der Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Senat wollen nach Aussage von "Mediaspree versenken"-Initiator Carsten Joost den Bürgerwillen zum Mediaspree-Areal weitgehend umsetzen. Richtigstellung: Der RBB hat in seiner schriftlichen Zusammenfassung des morgentlichen Radio 1-Interviews stark vereinfacht. Es wurde gesagt, beim Senat bewege sich etwas (Schlussbericht zur Entwicklung der Spreeufer) – daraus wurde die unrichtige Passage, auch der Senat wolle den Bürgerentscheid durchsetzen.
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Richtig ist, dass wir die Teilnahme der Eigentümer und Investoren am Sonderausschuss stets erwartet haben und den Folgen des Boykottaufrufes von Investorensprecher Sihler (ohne „s“) relativ gelassen entgegengesehen haben. ----------------------------- http://www.taz.de/regional/berlin/aktuell/artikel/1/hausfriedensbruch-auf-baugelaende/ Hausfriedensbruch auf Baugelände (taz, 21.08.2008) "Sowohl beim Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg als auch bei Labels Berlin ist der Vorschlag gut angekommen", sagte Joost. Labels habe am 1. August grundsätzlich zugestimmt und sich bereit erklärt, die zusätzlichen Kosten zu tragen. Die Gegenseite sah dies allerdings etwas differenzierter: "Herr Joost hat einen Halbsatz wissentlich unterschlagen", sagte Labels-Geschäftsführer Stefan Sihler. "Wir haben in der Tat nichts dagegen, aber es liegt nicht in unserer Entscheidungsmacht, sondern in der des Bezirks." Richtigstellung: Nie wurde „unterschlagen“, dass nur der Bezirk mit einem beschleunigten Verfahren und der Zustimmung der an den städtebaulichen Verträgen Beteiligten die Änderung der Baugenehmigung ermöglichen könnte. Ein kleiner Verdacht: die Rechercheure der Presse haben stark verkürzte Fragen gestellt... „Allerdings hatten Sprecher Carsten Joost und seine Mitstreiter Hausverbot auf dem Labels- wie auf dem Behala-Gelände. Die Polizei rückte mit mehreren Einsatzwagen an, die Aktivisten mussten das Feld räumen. Ihnen droht nun eine Anklage wegen Hausfriedensbruch.“ (auch: Berliner Zeitung, 21.8.08: Strippenzieher an der Spree: Mit Holzpflöcken und rot-weißen Flatterbändern wurde der künftige Showroom kurzerhand "verschoben". Die symbolische Aktion brachte Initiator Carsten Joost eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs ein, denn er hatte das Hausverbot des Eigentümers Behala einfach missachtet. Nach einer dreiviertel Stunde beendete die Polizei das Spektakel.) Richtigstellung: Es wurde mal ein Hausverbot gegen Carsten Joost für das Labels-Gelände ausgesprochen, für den Behala-Osthafen gibt es das nicht. Die Aktion „Baugespann“ konnte bis zum Ende fortgeführt werden, eine Anzeige wegen „Hausfriedensbruch wurde von der Behala begründet, dass eine Veranstaltung stattgefunden habe, die „den Geschäftsinteressen zuwiderlaufe“. ------------------------------- http://www.jungewelt.de/2008/11-20/025.php?sstr=mediaspree 20.11.2008 / junge welt / Inland Spreepiraten laden ein Am Freitag laden die »Spreepiraten« zum Uferspaziergang zwischen Schilling- und Oberbaumbrücke in Berlin-Friedrichshain. An dem Tag werden zwei an dem Ufer ansässige Nutzer, das Freizeitgelände YAAM und die Diskothek »Maria am Ostbahnhof«, ihre Zäune im Sinne des erfolgreichen Bürgerentscheids »Spreeufer für alle!« aufmachen und dadurch ihre Nachbarn unter Zugzwang setzen. Richtigstellung: Alles super beschrieben, nur haben nicht die Spreepiraten eingeladen, sondern die AG Spreeufer des Initiativkreises und die Aktion war verknüpft mit der Diskussion im Sonderausschuss über die Zukunft des YAAM und der aktuellen Situation der Uferdurchgängigkeit. Eine ähnliche Ungenauigkeit hat sich in die Redaktion der Berliner Zeitung eingeschlichen, die einmal berichtet hat, auch unser Wahlkampfauftakt - das "Investorenbejubeln" am 1. Juli auf der Spree - wäre von den Spreepiraten organisiert worden. ----------------------------- Die absolute Ente: Tagesspiegel, 16.9.2008 Schicki-Micki-Ärger im Zigarren-Paradies Viel Rauch um nichts oder droht jetzt der nächste Mediaspree-Ärger? Deutschlands größter Verkaufshumidor für Zigarren ruft die "Mediaspree Versenken“-Aktivisten auf den Plan. Die befürchten, dass in der alten Hafenkantine an der Stralauer Allee in Berlin-Friedrichshain ein Schicki-Micki-Zentrum entsteht. (.) "Außer ein paar reichen Berlinern, der kubanischen Wirtschaft und Fidel Castro braucht hier niemand so einen Laden", moniert Joost. (.) Und er fügt hinzu: "Noch ein paar Ansiedlungen vom Kaliber Herzog und die Gegend wird unbezahlbar." (.) Doch mit Zigarren im Wert von zehn Millionen Euro im Lager und den Edelkarossen seiner Kunden vor der Tür liefert Herzog das ideale Feindbild für die Mediaspree-Gegner. Er setzt dennoch auf ein Miteinander. "Hier wird doch niemandem etwas weggenommen. Wir nutzen die alten Gebäude und das Areal ist für jedermann frei zugänglich", sagt er. Richtigstellung: Die Aussagen zum Zigarrenladen im Osthafen sind im völlig falsch dargestellt worden. In einem Telefongespräch mit dem Deutschen Depeschendienst (DDP), dessen Artikel der Tagesspiegel genommen hat, wurde gesagt, dass der Zigarrenladen für die Kampagne momentan völlig unrelevant sei, nirgends irgendeine Panik hervorrufe und lediglich ein - scherzhaft - begrüßenswertes Element sozialistischer Wirtschaft im Osthafen wäre und sich im Kiez so manche auf einen Besuch von Fidel Castro freuen würden. Das Gegenteil (Humidor=Mediaspree=Versenken) zu behaupten hat – verständlicherweise – bei vielen Lesern im Forum ein Sturm der Entrüstung und Verachtung gegenüber unserer Initiative hervorgerufen. So wird (Presse)Politik gemacht! Der DDP wird nie wieder eine Information von uns erhalten. Der Tagesspiegel hat den Artikel dankenswerterweise aus dem Netz genommen. ------------------------------ http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0916/berlin/0111/index.html Berliner Zeitung » 2008 » 16. September » Berlin Mediaspree-Ausschuss: Gründung verschoben Die Verschiebung wurde im BVV-Büro damit begründet, man wolle allen Beteiligten mehr Zeit geben, Personal für eine qualifizierte Mitarbeit zu finden. Selbst die Bürgerinitiative "Mediaspree versenken!" tat sich schwer, ihre vier Ausschuss-Mitglieder zu benennen. Richtigstellung: Wir hatten überhaupt kein Problem, die vier Deputierten plus vier StellvertreterInnen aus unserer Gruppe aufzustellen. Früher als notwendig haben wir das jedoch nicht getan. -------------------------------------- 13.08.2008 / junge welt / Inland Zwist um Sonderausschuss Die Frage, wer die Bürgerinitiative vertreten soll, führte am Montag abend zu einem kleinen Eklat. Vor wenigen Tagen war bekannt geworden, daß die Sozialdemokraten und einer der Sprecher von »Mediaspree versenken!«, Carsten Joost, einen Stadtentwicklungsexperten der SPD als Vertreter der Bürgerinitiative vorschlagen wollen. Richtigstellung: Es kann nichts bekannt werden, was es nicht gibt – eine „gemeinsame Sache“ von SPD und Carsten Joost oder Initiativkreis oder ähnliches. Über die Rolle unseres Unterstützers und SPD-Bauexperten Volker Härtig wurde im Initiativkreis mehrfach beraten und er war eingeladen zur Erörterung der möglichen Zusammenarbeit. Ergebnis: Parteiaktive sollen besser nicht als Bürgerdeputierte im Sonderausschuss den Bürgerentscheid vertreten. -------------------------------------- Am 22. Mai 2008 veröffentlichte das Neue Deutschland gar ein „Interview“ mit Carsten Joost, das gar nicht stattgefunden hatte. Ohne die verabredete Überarbeitung des frei erfundenen „Interviews“ durch Carsten Joost abzuwarten und ohne ihn zu informieren wurde der Text abgedruckt. Unter der Überschrift „Bürger entwerfen »Spreeufer für alle«“ waren darin hinreißend naive Darstellungen zu lesen, die mancherorts als höchst skeptisches Feedback auf den „Interviewten“ zurückkamen. Beispiel: "Bei der BVV werden wir versuchen, den Bezirk von unseren Vorschlägen zur Nutzung der Ufergrundstücke von Kreuzberg und Friedrichshain zu überzeugen, um die Vorhaben der Investoren von »Mediaspree« zu verhindern. Auf der Sitzung am 28. Mai wird sich zeigen, ob ein Bürgerentscheid für unsere Ufer-Nutzungspläne notwendig wird. In diesem Fall würden wir bis 13. Juli Stimmen sammeln – für einen Erfolg bräuchten wir fünfzehn Prozent Beteiligung in Friedrichshain-Kreuzberg." Als hätten wir all unsere Hoffnungen in den 28. Mai gesteckt... Bis zum Bürgerentscheid „Stimmen zu sammeln“ hört sich stark nach einer Wiederholung der Unterschriftensammlung an... ----------------------------------- http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0113/lifestyle/0003/index.html Berliner Kurier, 13.01.08 Super-City an der Spree Die Initiative, in der auch die Besetzer des Bethanien und das Hausprojekt Köpi (Köpenicker Straße 137) mitmischen, will das Spreeufer vorwiegend als Freiraum für "kreative Subversive", "militante Autonome", Künstler und Wagenburgler reservieren. Richtigstellung: Auf Anfrage in der Redaktion konnte sich der Autor leider nicht mehr erinnern, woher sein Zitat stammen konnte, wir würden die Spreeufer reservieren wollen für „militante Autonome“. Das würde ihm auch schwer fallen, denn solch einen Quatsch gab es in keiner unserer Verlautbarungen. Er versprach das nächste Mal etwas besser zu berichten. ---------------------------------- http://www.neues-deutschland.de/artikel/121232.mediaspree-kann-auftauchen.html?sstr=mediaspree Neues Deutschland - 20.12.2007 »Mediaspree« kann auftauchen Gegner der Kreuzberger Uferumgestaltung wollen nicht mehr versenken Froh gestimmt verabschiedete sich Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) gestern von der Spree zu einem Kurzurlaub in den Harz. »Mediaspree in Kreuzberg wird gebaut«, verkündete sie zusammen mit Bezirksbürgermeister Franz Schulz (Grüne). Die gute Stimmung rührte wohl auch von der Meinungswandlung der Uferumgestaltungsgegner. Die haben ihre kämpferische Forderung »Mediaspree versenken« inzwischen in den moderaten Slogan »Kreuzberger Ufer für alle – Freiraum für alle« abgewandelt. Richtigstellung: Wenn jemand behauptet hatte, wir würden nur noch „Kreuzberger Ufer für alle“ wollen, dann sollte auch dabei stehen, wer dies tut. Eine Vielzahl von Anrufen in der ND-Redaktion brachte keine Auskunft über den nebulösen Geschichtenerzähler. „Quellenschutz“ war eine der Begründungen - wir hätten es jedenfalls gerne gewusst um mal einen netten Plausch mit der Person führen zu können. Die Ente des Jahres 2007!
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