Vorschlag zur Änderung des Bebauungsplans OsthafenZusammenfassung der Resultate aus zwei Ideenwerkstätten Der östliche Bereich zwischen Labels II und Elsenbrücke. Dieser Bereich befindet sich noch im Besitz der Behala, die die Grundstücke für das Land Berlin verwaltet. Angesichts des eklatanten Freiflächenmangels in Friedrichshain und der Verbauung der Halbinsel Stralau bis auf den "Uferwanderweg" sollte wenigstens an dieser verfügbaren Stelle im Osthafen ein Ort mit Aufenthaltsqualität entstehen. Die zwei vorgeschlagenen Gebäude sollen einen hohen öffentlichen Anteil in den Sockelgeschossen haben und Wohnen in den Obergeschossen. Engagieren sollen sich hier Wohnungsbaugesellschaften oder Baugruppen. Die Freiflächen sollen in öffentlichen Eigentum bleiben. 


Der westliche Bereich zwischen der Baustelle des Nippon-Hotels und dem MTV-Gebäude. Dieser Bereich ist bereits verkauft. Dennoch sehen wir es als sinnvoll an, die Schaffung einer größeren Freifläche anzustreben. Denn im "Leitbild Spreeraum" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist an dieser Stelle eine Grünfläche vorgesehen und es ist noch unbekannt, warum der bezirkliche Bebauungsplanentwurf dieses wesentliche Leitbild ignoriert hat. Die Rücktrittsklauseln der Kaufverträge sollten für diese Grundstücke genutzt werden. 

Der aufgestellte Bebauungplan Osthafen (2-10). Die Fugen zwischen den Baublocks nennen sich "Spreefenster".
1. Ideenwerkstatt 30.03.2008, Thema: OsthafenOrt: RAW-Ambulatorium, Revaler Straße 99 Anwesend: ca. 40 Personen Ablauf: Bildvortrag über den Stand der Bebauungsplanung und mögliche Alternativen zur Aneinanderkettung von Büroblocks, anschließende Diskussion und Ideenskizzen auf einem Lageplan. Ergebnisse:- geteilt wurde die Vorstellung, dass Wohnen im Osthafen zulässig sein sollte und dass es eine platzfassende Randbebauung (entlang der Starlauer Allee) geben kann - die stupide Aneinanderreihung von Büroblocks an der Uferkante soll verändert werden - keinen Widerspruch gab es gegenüber dem Vorschlag des BürgerInnenbegehrens, Pavillons für gastronomische/kulturelle Zwecke entlang der Spree anzuordnen - das Projekt der Wasserrückhaltebecken als schwimmende Pontons wurde positiv bewertet, wenn die Pontons nicht zur Edelgastronomie benutzt werden. Vorschlag: einen der Pontons als Bühnenfläche einem amphitheater-artig abgesenkten Uferbereich vorlagern, dazu sollen dort die Hafenkräne wiedererrichtet werden - es sollen Grünflächen und Baumpflanzungen vorgesehen werden, der Hafencharakter soll aber erhalten bleiben - ein neuer Füßgänger/Radfahrersteg soll die Lohmühleninsel mit dem Osthafen verbinden - die Behala-Halle und die Proberäume an der Elsenbrücke sollen als Jugendzentrum erhalten bleiben, wenn dies möglich ist 
Osthafenansichten: Blick von Elsenbrücke Richtung Oberbaumbrücke im Vergleich. Oben das Ergebnis der Ideenwerkstatt, unten die Mediaspree-Planung.(die exakten Baukörper des Bebauungsplans) 
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 2. Ideenwerkstatt 06.05.2008 Thema: Alternativen zur Hochhausplanung am Spreeufer Ort: Eastern comfort Hotelboat, Mühlenstraße 73-77 Anwesend: ca. 20 Personen Ablauf: Bildvortrag über den Stand der Bebauungsplanung, anschließende Diskussion und Ideenskizzen auf einem Lageplan. Ergebnisse: - die geplante Bebauung auf dem Anschutz-Areal und am Ostbahnhof wurde als viel zu dicht und die Hochhäuser dazwischen als absurd empfunden
- es gab die Einschätzung, dass hier lediglich Grundstücksspekulation betrieben wurde
- das Werbeschild an der Mühlenstraße wird als Verunstaltung der Spreeufer empfunden
- bis auf einen winzigen Spielplatz ist von sozialer Infrastruktur in den gesamten Planungen nichts zu entdecken
- nach der Errichtung der „O2-world“, die stets durch das Fenster der Hotelboot-Lounge zu sehen war, muss der Bebauungsplan entsprechend der gewaltigen Baumasse der Halle angepasst werden
- durch einfaches wegretuschieren der geplanten Hochhäuser und Teile der Baublocks auf dem Lageplan wurde eine neue Platzabfolge im Ensemble hergestellt
- auf der Fläche östlich der Arena, wo eigentlich ein gewaltiges „Entertainment-Center“ entstehen sollte, wurde ein Freibad bzw. Sportflächen/Multifunktionale Flächen vorgeschlagen. Eine Veranstaltungshalle kann diesen Freibereich sehr gut verwenden.
- eine Gedenkstätte Berliner Mauer wurde an der Mühlenstraße vorgeschlagen (Museum)
- eine Verlagerung der Mühlenstraße an den Bahndamm (und deren Fortführung bis zum Ostkreuz) wurde als unrealistisch gesehen und als zu großer Eingriff in die Stadtstruktur. Eine daraus resultierende Stilllegung der Mühlenstraße/Stralauer Allee wäre wünschenswert, weil die Spree dann optimal angebunden wäre. Doch auch hier gab es ernste Bedenken bei der Umsetzbarkeit.
- die Fußwegeverbindungen sollen stärker auf die Beziehung zum Brommysteg ausgerichtet sein
- das Werbeschild am Spreeufer soll ganz dringend beseitigt werden. Stattdessen ist ein Pavillon (Gastronomie) vorstellbar.
- der Erhalt von Strandabschnitten mit Bars und Freizeitnutzungskultur und „Community-Gardens“ wurden gefordert.
Zusammenfassung des Ergebnisses der Ideenwerkstatt 
Der gültige Bebauungsplan Anschutzareal/Postbahnhof 
Präsentation der Ideenskizzen bei der Verhandlungssitzung im Rathaus Yorckstraße am 7. Mai 2008 ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die Ideenwerkstatt „Strandbars vs. Bürotürme – was ist besser für den Kiez?“ am 15.05.2008 in passender Strandatmosphäre des YAAM war neben einer Information über Mediaspree und den Stand der Dinge auch ein Austausch über die Situation der Projekte. Es wurde erörtert, wie die öffentliche Uferpassage mit den Zwischennutzungen kombiniert werden kann. Die Ideenwerkstatt „Nutzung und Gestaltung der Kreuzberger Ufer“ am 20.05.2008 im L.U.X. begann zunächst mit einer intensiven Diskussion über die Verhandlungsperspektiven mit dem Bezirk. Anschließend wurden die beiden Spreegrundstücke Cuvrystraße und Lohmühleninsel näher betrachtet und nutzungsorientierte Ideen skizzenhaft festgehalten. Die Idenwerkstatt kam zu folgenden Ergebnissen: Nördliche Lohmühleninsel PDF Cuvrystraße/Schlesische Straße PDF |